15 Januar 2010

Wintermorgen


Ein Glitzern liegt auf brachen Matten,
der erste Schnee bestäubt das Land,
und zwischen dunklen Häuserschatten
regiert der Frost mit kalter Hand.

Der Bach verlor sein sanftes Raunen,
geschmückt mit Eis schläft er dahin,
und unter weissen, kühlen Daunen
träumt er von Frühlingsmelodien.

Ein Ruhen über allen Dingen,
erstarrt ist Treiben und Gesang
und in dem gütigen Umschlingen
wiegt Anfang sich und Untergang.



© Margot S. Baumann / 2005

Kommentare:

M hat gesagt…

Ein wunderschönes Gedicht!
Herzlichen Dank, dass du es uns lesen lässt.
MlG
Malou

Margot S. Baumann hat gesagt…

Danke, Malou.

Beste Grüsse in den Norden!
Margot

»Lia hat gesagt…

Gefällt mir sehr gut!

Margot S. Baumann hat gesagt…

Freut mich. :-)

Grüsse
Margot